Technische Aspekte und Parameter der Schrittmacherprogrammierung

Aus Medlibrary

Wechseln zu: Navigation, Suche
Stimulation
unipolare Stimulation deutliche Amplitude im EKG
bipolare Stimulation im Gegensatz geringere Sensing- Beeinflußbarkeit
Impuls
Impulsaplitude Reizschwelle
Impulsdauer Vario- Funktion
Sensing (Sensitivität) programmiertbar R- oder P- Amplitude (in mV), zusätzliche Analyse von Frequenzspektrum und Anstiegsteilheit eines Signals
Undersensing intrakardiale Signale werden nicht erkannt => Parasystolie, Schrittmacher stimuliert zusätzlich
Oversensing intrakardiale oder extrakardiale Signale zusätzlich wahrgenommen ggf. Umprogrammierund auf bipolares Sensing
Stimulationsfrequenz
Refraktärzeit besonders bei Vorhofstimulierende Modi wichtig (DDD, AAI)
Blanking- Zeit Zeitraum in der Stimulation und Detektion unmöglich sind
AV-sequentielle Stimulation hierzu notwendig DDD(R)- Stimulation, oder VDD- Stimulation
AV-Intervall wichtig bei DDD-Stimulation mit retrograder Erregung des Vorhofs, somit ggf. Reentry bzw. Schrittmachersyndrom
je kürzer das Intervall, desto unwahrscheinlicher sind Reentries
Hysterese absinkende Herzfrequenz, Einsetzen des Schrittmachers erst nach Ablauf eines Intervalls
dynamische Hysterese Anpassung der Stimulationsfrequenz an die Eigenfrequenz
Mode-Switching bei supraventr. Tachykardie switching auf einen vorhofunabhängigen Modus VVI(R)
Frequenzadaptierte Stimulation
Holter-Funktion, Telemetrie